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Infoveranstaltung zur Bewerbung für das Wintersemester 2026/27, 22.06.2026
Infoveranstaltung zur Bewerbung für das Wintersemester 2026/27
Was? Virtuelle Infoveranstaltung zum Master Geschichte EGW
Wann? 22.06.2026, 16:00 Uhr
Wo? online via Zoom (Meeting-ID:654 1548 1791; Kenncode: 686130)Gesellschaftsformen, Gesellschaftsmodelle und Gesellschaftspolitiken von der Antike bis zur Gegenwart
Als Folge der Globalisierung, der Digitalisierung oder des Klimawandels stehen europäische Gesellschaften aktuell vor großen Herausforderungen. Der im deutschsprachigen Raum einzigartige Master „Geschichte – Europäische Gesellschaften im Wandel“ untersucht in einem epochenübergreifenden Zugriff grundlegende Prozesse gesellschaftlichen Wandels, die schon in der Vergangenheit fundamentale Transformationen bedingt haben, zu überregionalen Konflikten führten und besondere Anpassungsleistungen erforderten. Sie erwerben in Ihrem Masterstudium wichtige, danach in verschiedensten Tätigkeitsfeldern einsetzbare methodische Kompetenzen einschließlich Methoden der Digital History sowie das notwendige historische Wissen, um Ursachen, Dynamiken und Auswirkungen solcher Prozesse fundiert zu analysieren.
Die forschungsorientierten Masterseminare und Masterübungen zu vier großen Forschungsfeldern sind exklusiv für unsere Masterstudierenden konzipiert. Je nach eigenen Interessen können Sie individuelle thematische und zeitliche Schwerpunkte setzen und dabei auch aus dem Angebot weiterer historisch orientierter Masterstudiengänge an der Universität Regensburg wählen. Über gemeinsame Kurse und das praxisorientierte Projektmodul reifen Sie mit Ihren Kommiliton:innen zu einem Team, das sich gegenseitig unterstützt und beflügelt. Eine Mentorin oder ein Mentor berät Sie zu Fragen Ihres Studiums und zu langfristigen Karriereoptionen. Wir freuen uns auf Sie und beantworten gern Ihre Fragen
Alle Informationen zum Konzept, den Qualifikationsbedingungen und dem Ablauf der Bewerbung erhalten Sie auf der Infoveranstaltung.
Falls Sie zum Termin der Infoveranstaltung verhindert sind, steht Ihnen die Studiengangkoordination für Geschichte jederzeit zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung:
Studiengangskoordination
Telefon: +49 941 943 5657
E-Mail: karsten.barf@geschichte.uni-regensburg.deSprechstunden in der Vorlesungszeit: Di 10–11, Mi 09.30–10.30 und nach Vereinbarung
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Berufsfelder für Historiker:innen. Alumni berichten, 18.07.2025
Berufsfelder für Historiker:innen. Alumni berichten
Vorträge zu möglichen Berufswegen mit einem Geschichtsstudium
Was? Virtuelle Berufsorientierung für Geschichtsstudierende
Wann? 18.07.2025, 14:00 Uhr
Wo? online via Zoom (Meeting-ID: 695 3298 0476; Kenncode: 022144)Geschichte studieren – und dann? Der Berufsorientierungstag bietet Ihnen die Möglichkeit, Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten und soll Anknüpfungspunkte nach dem Geschichtsstudium aufzeigen. Es erwarten Sie interessante Vorträge aus den Berufsfeldern Museum, Öffentlichkeitsarbeit, Erinnerungskultur und Bibliotheksdienst. Die Referent:innen werden zusätzlich noch über Tätigkeiten im Stiftungswesen und als freiberufliche Historiker berichten.
Programm
14:15 Grußwort Prof. Dr. Rainer Liedtke (Lehrstuhl für Europäische Geschichte) 14:30-15:00 Felizitas Raith M.A. (Pädagogische Leitung Max Mannheimer Studienzentrum Dachau) 15:00-15:30 Dominik Nierer M.A. (Freiberuflicher Historiker Gründer Ember History/Referendar Bibliotheksdienst) Die Referent:innen werden ihren beruflichen Werdegang nach dem Geschichtsstudium kurz vorstellen und stehen dann für Fragen zur Verfügung. Jeder Vortrag beinhaltet ca. 15-20 Minuten Vorstellung und 10-15 Minuten Fragerunden.
Über rege Teilnahme freut sich das Institut für Geschichte sowie die Fachschaft Geschichte!
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Buchvorstellung: Die Konstruktion von Kriminellen. Die Inhaftierung von ‚Berufsverbrechern‘ im KZ Mauthausen, 17.07.2025
DEBATTEN UND POSITIONEN ZUR ERINNERUNGSKULTUR
Zukunft der Erinnerung. Das deutsche Erbe und die kommende Generation
Dr. Andreas Kranebitter
Was? Buchvorstellung und Gespräch mit Dr. Andreas Kranebitter
Wann? 17.07.2025, 18:30 Uhr
Wo? Evangelisches Bildungswerk Regensburg (Am Ölberg 2, 93047 Regensburg)
Der NS-Staat inhaftierte Menschen mit unterschiedlichen Begründungen in Konzentrationslagern. So wurden vorbestrafte Personen von der Kriminalpolizei in „Vorbeugungshaft“ genommen und in KZ eingewiesen. Polizei und SS bezeichneten diese Häftlingsgruppe als „Berufsverbrecher“. Nach 1945 galten sie nicht als Opfer – im Gegenteil: Häufig herrschte die Ansicht, dass sie zu Recht im Lager gewesen seien. Über sie wurde nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen, sie wurden nicht entschädigt, ihre Schicksale kaum erforscht.
Wer waren die „kriminellen“ Häftlinge in den Konzentrationslagern? Auf welcher rechtlichen Basis wurden sie deportiert? Wegen welcher Delikte hatten sie Vorstrafen erhalten? Wie wandte die Kriminalpolizei die Bezeichnung „Berufsverbrecher“ an? Welche Rolle spielten sie im Gefüge der „Häftlingsgesellschaft“ in den Lagern?
Dr. Andreas Kranebitter widmet sich nicht nur der NS-Zeit, sondern zeigt auch, wie die Stigmatisierungen in den (Familien-)Biografien dieser Opfergruppe nach 1945 überdauerten. Mit geschichts- und sozialwissenschaftlichen Konzepten geht der Autor den Biografien von 885 als „Berufsverbrecher“ im KZ Mauthausen Inhaftierten nach. Damit kommt eine bisher kaum beachtete Häftlingsgruppe in den Blick, was auch ein neues Licht auf die Geschichte der NS-Verfolgung und ihre Nachgeschichte wirft.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und dem Evangelischen Bildungswerk Regensburg e.V. statt und ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Die Verleugneten“, die bis 14. September 2025 in der KZ-Gedenksttätte Flossenbürg besucht werden kann.
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Filmgespräch: „The Illegals“ (Meyer Levin, 1947), 08.07.2025
„The Illegals“ (Meyer Levin, 1947)
Filmgespräch mit Alexander Carstiuc und Prof. Dr. Jörg Skriebeleit
Was? Filmvorführung und -gespräch
Wann? 08.07.2025, 18:00 Uhr
Wo? Regina Filmtheater Regensburg (Holzgartenstraße 22, 93059 Regensburg)Im Dokudrama „The Illegals“ (1947) folgt Meyer Levin, der als Kriegsberichterstatter für die US-amerikanische Armee das Schicksal der jüdischen Menschen Europas mit eigenen Augen sah, dem Versuch einiger Überlebender, sich im britischen Mandatsgebiet Palästina ein neues Leben aufzubauen. In dem Archivfilm erzählen Betroffene ihre eigene Geschichte, lediglich zwei Mitwirkende sind professionelle Schauspieler*innen.
Unter der Moderation von Dennis Forster (tätig in der politisch-historischen Bildungsarbeit und hier in Regensburg engagiert gegen Antisemitismus) und Tamara Heger (Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Amerikanistik, Universität Regensburg) besprechen Alexander Carstiuc (Historiker und Experte für Meyer Levin) und Prof. Dr. Jörg Skriebeleit (Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und Co-Direktor des Zentrums Erinnerungskultur der Universität Regensburg) den Film und diskutieren mit dem Publikum.
Die Veranstaltung ist einen Kooperation zwischen dem REAF (Regensburg European American Forum) und dem Zentrum Erinnerungskultur der Universität Regensburg im Regina Filmtheater.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter reaf@ur.de wird gebeten.
Der Film ist englischsprachig, die Diskussion findet auf Englisch und Deutsch statt. -

Buchvorstellung mit Prof. Wolfgang Benz: Zukunft der Erinnerung. Das deutsche Erbe und die kommende Generation, 03.07.2025
DEBATTEN UND POSITIONEN ZUR ERINNERUNGSKULTUR
Zukunft der Erinnerung. Das deutsche Erbe und die kommende Generation
Prof. Wolfgang Benz
Was? Buchvorstellung und Gespräch mit Prof. Wolfgang Benz
Wann? 03.07.2025, 18:30 Uhr
Wo? Großer Runtingersaal (Keplerstraße 1, 93047 Regensburg)Wolfgang Benz ist emeritierter Professor für Zeitgeschichte und ehemaliger Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin. In der von Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, Direktor des Zentrums Erinnerungskultur und Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, moderierten Veranstaltung wird der international renommierte Experte für Holocaust- und Antisemitismusforschung sein neues Buch „Zukunft der Erinnerung. Das deutsche Erbe und die kommende Generation“ vorstellen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Was bleibt 80, 100 Jahre nach dem Ende des Holocaust? Was 1945 begann, wird nicht mit dem Tod der Zeitzeugen enden: die Erinnerungskultur. Aber der Ort des Holocaust in der Geschichte wird sich zunehmend verändern, von Generation zu Generation und je mehr Zuwanderer ins Land kommen. Eine Verpflichtung für die deutsche Politik wird gleichwohl bleiben. Wolfgang Benz schildert das Entstehen der deutschen Erinnerungskultur. Er setzt sich mit Ritualisierung und Bürokratisierung des Gedenkens auseinander und warnt vor selbstgefälliger Zufriedenheit. Er weist der jungen Generation einen Weg, die Last des Nationalsozialismus zu tragen, ohne sich erdrücken zu lassen. Denn klar ist: Das Verbrechen war gigantisch und singulär. Aber nicht jede politische Verpflichtung ist damit zu begründen. (Umschlagtext)
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Lehrinnovationspreis der UR 2025 für das Masterseminar „Verfassungsdebatten: Kontexte und Medien“
Lehrinnovationspreis der UR 2025
Auszeichnung für das Masterseminar „Verfassungsdebatten: Kontexte und Medien“
Das von Prof. Dr. Angela Ganter geleitete Masterseminar „Verfassungsdebatten: Kontexte und Medien“ wurde mit dem jährlich vergebenen Lehrinnovationspreis der Universität Regensburg ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 5. Juni 2025 im Rahmen des vom Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsdidaktik organisierten „Spotlight on Teaching“ statt. Die im Rahmen des Seminars entstanden Podcasts sind auf der Youtube-Seite des Lehrstuhls (oder unter dem untenstehenden QR-Code) verfügbar!

Mehr Infos zum Masterseminar „Verfassungsdebatten: Kontexte und Medien“ und den einzelnen Podcast-Folgen:
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Vortrag: Erinnern für alle? Lehr-Lernprozesse an NS-Gedenkstätten in heterogenen Lerngruppen, 11.06.2025
Kolloquium Public History
Erinnern für alle? Lehr-Lernprozesse an NS-Gedenkstätten in heterogenen Lerngruppen
Dr. Mareike Witkowski (Universität Oldenburg)
Was? Vortrag zu Lehr-Lernprozesse an NS-Gedenkstätten in heterogenen Lerngruppen
Wann? 11.06.2025, 18:00-20:00 Uhr c.t.
Wo? Vielberth-Gebäude Raum H26 oder digital via ZoomIm Kolloquium berichten etablierte Forschende im Bereich Public History und Erinnerungskultur über ihre aktuellen Projekte und Studierende der Public History und Kulturvermittlung stellen ihre Abschlussarbeiten vor. Im Vordergrund steht dabei die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion im kollegialen Umfeld. Das Kolloquium ist eine gemeinsame Veranstaltung der Juniorprofessur für Public History und des Zentrums Erinnerungskultur und wird von Prof. Dr. Juliane Tomann geleitet.
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Vortrag: Hashtag und Hakenkreuz. Konstruktion vergangenheitsbezogener Hate Speech auf TikTok, 04.06.2025
Kolloquium Public History
Hashtag und Hakenkreuz. Konstruktion vergangenheitsbezogener Hate Speech auf TikTok
Vorstellung des Dissertationsprojektes von Andrea Sarah Lorenz M.A. (Universität Hamburg)
Was? Vortrag zur Konstruktion vergangenheitsbezogener Hate Speech auf TikTok
Wann? 04.06.2025, 18:00-20:00 Uhr c.t.
Wo? Vielberth-Gebäude Raum H26 oder digital via ZoomIm Kolloquium berichten etablierte Forschende im Bereich Public History und Erinnerungskultur über ihre aktuellen Projekte und Studierende der Public History und Kulturvermittlung stellen ihre Abschlussarbeiten vor. Im Vordergrund steht dabei die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion im kollegialen Umfeld. Das Kolloquium ist eine gemeinsame Veranstaltung der Juniorprofessur für Public History und des Zentrums Erinnerungskultur und wird von Prof. Dr. Juliane Tomann geleitet.
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Ausstellung „Wie erinnern wir? 80 Jahre Weltkriegsende in Erinnerungsstücken“
Ausstellung
Wie erinnern wir?
80 Jahre Weltkriegsende in Erinnerungsstücken
Was? Ausstellung zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg im Raum Regensburg
Wann? 02.-25.05.2025, 10:00-16:00 Uhr
Wo? Historisches Museum Regensburg (Dachauplatz 2-4, 93047 Regensburg)Das Ende des Zweiten Weltkriegs jährt sich dieses Jahr zum 80. Mal. Dieses Jubiläum wirft die Frage auf, wie in der Region Regensburg heute des Zweiten Weltkriegs gedacht wird. Geschichtsstudierende der Universität Regensburg starteten im März 2025 einen öffentlichen Objektaufruf, um Erinnerungsstücke mit Bezug zum Weltkriegsende in der Regensburger Bevölkerung für eine Ausstellung zu sammeln.
Die Geschichten hinter den jeweiligen Objekten stehen im Fokus der Ausstellung. Wie werden Erinnerungen konkret weitergegeben, zum Beispiel innerhalb von Familien? Welche Narrative deutscher Erinnerungskultur scheinen dabei auf? Diesen Fragen gehen die Studierenden anhand der Exponate nach.

Am Freitag, den 9. Mai findet um 14:30 Uhr eine Kurator*innenführung statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Treffpunkt: Historisches Museum Regensburg, Foyer
Obwohl die Objektakquise abgeschlossen ist, können potenzielle Leihgebende ihre Erinnerungsstücke gerne weiterhin einbringen. Sprechen Sie das Projektteam dafür einfach während der Öffnungszeiten der Ausstellung an. Eine Kontaktaufnahme ist auch per E-Mail an erinnerungen.rgb@gmail.com möglich.
Die Ausstellung entstand im Rahmen eines Seminars zu Jubiläen und Gedenktagen und wurde von einer studentischen Projektgruppe des Masterstudiengangs „Europäische Gesellschaften im Wandel – Geschichte“ der Universität Regensburg konzipiert. Sie wird unterstützt von der Professur für Public History unter Leitung von Prof. Dr. Juliane Tomann und wird finanziert durch das Zentrum Erinnerungskultur der Universität Regensburg.